Artikel zum Thema Migration | Blätter für deutsche und internationale Politik

LoginWarenkorb

Artikel zum Thema Migration

Vom Brain-Drain zur Elternfrage

von Dita Vogel (1/2003)

Weil die deutsche Bevölkerung altert und schrumpft, muss Deutschland im 21. Jahrhundert Zuwanderer aus Ländern aufnehmen, in denen die Bevölkerung weiter wächst. Aber es kann nicht irgendwelche Zuwanderer gebrauchen. […]

Weder Berlin noch Breslau

Ein deutsch-polnischer Zwischenruf zur Diskussion um das Zentrum gegen Vertreibungen (Wortlaut)

Dokumente zum Zeitgeschehen (8/2002)

Auf dem Tag der deutschen Heimatvertriebenen 1999 wurde das "Zentrum gegen Vertreibungen" erstmals öffentlich erwähnt, inzwischen findet es parteiübergreifende Unterstützung und gilt als eine europäische Aufgabe. Strittig ist der Standort: Berlin oder Wroclaw (Breslau). […]

Breslauer Initiative

von Richard Heimann (7/2002)

Wer in der Breslauer Altstadt auf dem Markt spaziert, wundert sich zunächst über das Denkmal des polnischen Dramatikers Aleksander Fredro, das vor dem historischen Rathaus steht. Der Romantiker hatte mit der Stadt an der Oder nie etwas zu tun. […]

Deutsches Opferzentrum

von Samuel Salzborn (7/2002)

Gegenwärtig erleben die Vertriebenenverbände ihren zweiten Frühling. Was mit den Fernsehserien "Die Vertriebenen. […]

Stolz darauf

von Petra Bendel (5/2002)

Die turbulente Abstimmung im Bundesrat und der mit Kraft losgetretene Wahlkampf lassen es in den Hintergrund treten: Deutschland belegt bei Regelungen des humanitären Zuwanderungsrechts im internationalen, vor allem europäischen Vergleich bereits jetzt einen der hinteren Plätze. […]

Identität und Integration

Islamische Staatsbürger in Frankreich

von Werner Ruf (5/2002)

Die Schätzungen, wie viele Muslime in Frankreich leben, schwanken zwischen dreieinhalb und fünf Millionen. Damit ist der Islam vor dem Protestantismus und dem Judentum die zweitgrößte Religion Frankreichs. […]

Serbien und Montenegro: Solania ante portas

von Dusan Reljic (5/2002)

Wenn drei Personen den Pass desselben Staates besitzen, bedeutet das im Falle der Bundesrepublik Jugoslawien nicht, dass diese drei Personen auch tatsächlich wie Bürger ein und desselben Staates leben. Nehmen wir die exemplarische Geschichte vom Bürger S., einem Serben aus Belgrad. […]

Reflexe und Ignoranzen

Politische Reaktionen auf die Pisa-Studie

von Jutta Roitsch (4/2002)

Gelassenheit gehört nicht zu den Tugenden der Deutschen, zumindest dann nicht, wenn sich Aussitzen nicht auszahlt. […]

Auf dem Weg zum Euro-Islam?

Muslime im säkularen Rechtsstaat

von Claus Leggewie (4/2002)

Es ist ja auch nicht so, dass auf dieser Welt die vernünftigen Menschen auf zwei Beinen laufen und die religiösen auf dem Kopfe. Abdolkarim Sorusch […]

Zeuget und gebäret

von Daniel Schmidt (4/2002)

Ende vorigen Jahres hat das Bundespresseamt eine Begleitbroschüre zu seiner Kampagne "Familie Deutschland" aufgelegt. […]

Nach Pisa

von Karl-Heinz Heinemann (2/2002)

Ein Bericht in der "Zeit" stellt die Sache so dar: Die Bundesrepublik steht in der Schulstatistik am untersten Ende der europäischen Länder. In Naturwissenschaften zeigen die deutschen Schülerinnen und Schüler durchweg "wesentlich unterdurchschnittliche" Leistungen. […]

Einwanderung nach Halacha?

von Irene Runge (9/2001)

21 Mitglieder hatte der Bundesinnenminister in die Unabhängige Kommission „Zuwanderung“ unter Leitung von Rita Süssmuth berufen. Der Bundesregierung wurden 323 Seiten Vorschläge angeboten. Der Minister bedankte sich und stellte seinen eigenen Entwurf vor, der, soweit die Ausschnitte es erkennen lassen, vor allem durch Rationalität überzeugen will. […]

Zweiter Bericht über Deutschland

Vorgelegt von der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz in Straßburg am 3.Juli 2001 (Auszüge)

Dokumente zum Zeitgeschehen (8/2001)

Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI), ein Organ des Europarates, hat sich den unverhohlenen Unmut der Bundesregierung zugezogen. Ihr zweiter Deutschland-Bericht - abgeschlossen am 15. Dezember 2000 und in der nachstehend auszugsweise dokumentierten deutschen Fassung am 3. […]

Grenzverläufe des Zumutbaren

Einsichten und Absichten deutscher Einwanderungspolitik

von Eberhard Seidel (7/2001)

Am Anfang stand die Green Card. Als Bundeskanzler Gerhard Schröder im Februar 2000 vorgeschlagen hatte, den seit 1973 bestehenden Anwerbestopp für Arbeitskräfte zu lockern und im Ausland ein paar Tausend Computer-Experten anzuwerben, konnte man nicht unbedingt ahnen, dass er damit einen Paradigmenwechsel in der Einwanderungspolitik einleiten würde. […]

Feindbild Benes

von Samuel Salzborn (7/2001)

Es mag wie ein Ritual gewirkt haben, als Anfang Juni der Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) beim 52. Sudetendeutschen Tag die Aufhebung der Benes-Dekrete forderte. Denn dieses Ansinnen gehört seit Jahrzehnten zum Grundkanon der Vertriebenenverbände; vermutlich seit ebenso langer Zeit auch zu dem führender Politiker der Unionsparteien. […]

Deutschland ist kein klassisches Einwanderungsland.

Gemeinsames Positionspapier von CDU und CSU zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung vom 10. Mai 2001 (Wortlaut)

Dokumente zum Zeitgeschehen (6/2001)

Am 23. April 2001 verabschiedete der CSU-Parteivorstand das von einer Kommission unter Leitung des bayerischen Innenministers Günther Beckstein erarbeitete Papier "Thesen zur Zuwanderungspolitik". […]

Wer wir sind und wer zu uns gehört

Die Nation eines Einwanderungslandes

von Lutz Hoffmann (6/2001)

Wahrscheinlich gibt es nur wenige Länder, wo sämtliche fremden Zuwanderer derart pauschal entweder abgelehnt oder aber begrüßt werden, wie das in den vergangenen Jahrzehnten hierzulande der Fall war. […]

Die wahren Türken

von Björn Blaschke (6/2001)

Wenn sogenannte Türken der dritten Generation zum ersten Mal bei einer hiesigen Zeitungs-, Radio- oder Fernsehredaktion vorstellig werden, dann sind sie kaum einfallsreicher als Deutsche, die Nachwuchskräfte werden wollen: "Guten Tag, mein Name ist XY, ich bin freie/r Journalistin in Kleinenbroich am Niederrhein und ich habe da ein interessantes Thema für Sie... […]

Zurückweisung und Integrationsverweigerung

Zur überfälligen Humanisierung des Asylrechts

von Peter Kühne (4/2001)

Drei Gründe geben seit 1989 Anlass zu verstärkter Fluchtmigration: zunächst die Ethnisierung ehemals realsozialistischer Gesellschaften Europas und in der Folge pogromartige Verfolgung ethnischer Minderheiten, Bürgerkriege, "ethnische Säuberungen", Diskriminierungen jeder Art. […]

Migration und Asyl im geteilten und vereinigten Deutschland

von Klaus J. Bade (2/2001)

In der Geschichte von transnationaler Migration und staatlicher Migrationspolitik gab es im geteilten Deutschland unterschiedliche und zum Teil gegensätzliche Entwicklungen und Erfahrungen. […]

Palästinas Flüchtlinge

von Margret Johannsen (2/2001)

In den ersten Oktobertagen letzten Jahres erschoss die israelische Polizei zehn israelische Bürger. Die Toten waren Israelis arabischer Herkunft, die Schützen Israelis jüdischer Herkunft. Jüdische Zivilisten brachten drei weitere israelische Araber um. […]

Kontrollierte Zuwanderung

Möglichkeiten und Grenzen einer Quotierung

von Vera Anna Touché (1/2001)

Es gibt kaum ein Thema in der Bundesrepublik Deutschland, das die Gemüter derart erhitzt, wie die Zuwanderung und das in diesem Zusammenhang geforderte Einwanderungsgesetz. Ausgelöst durch die Green-Card-Initiative der Bundesregierung, geht es im Kern der Debatte um die Steuerung der in die Bundesrepublik einreisenden Ausländer. Hierzu sollen Höchst- bzw. […]

Ihr Inderlein kommet

von Marieluise Beck (1/2001)

Es muss irgendwo auf dem Weg zur letzten CEBIT gewesen sein, als der Kanzler die Eingebung hatte: Inder müssen her. Seit Wochen hatte die boomende IT-Branche über fehlende Fachkräfte geklagt und ihr Lamento pressewirksam lanciert. Kanzler Schröder wäre nicht der Genosse der Bosse, wenn er hier nicht für Abhilfe sorgen würde. […]

Kultureller Pluralismus und Integration.

Das grüne Drei-Säulen-Konzept zur Einwanderungspolitik vom 13. November 2000 (Wortlaut)

Dokumente zum Zeitgeschehen (12/2000)

Am 8. […]

Leitsätze für eine moderne Zuwanderungspolitik.

Arbeitsgrundlage für die Zuwanderungs-Kommission der CDU vom 6. November 2000 (Wortlaut)

Dokumente zum Zeitgeschehen (12/2000)

Am 6. November hat der CDU-Parteivorstand nach heftigen Diskussionen in den Tagen zuvor die Arbeitsgrundlage für die Zuwanderungs-Kommission einstimmig beschlossen. Der umstrittene Begriff "Leitkultur" wurde gegen den Willen u.a. […]

Abstammungsdeutsche und Herkunftstürken

von Helmut Rittstieg (12/2000)

Angesichts der neuen politischen Offenheit für Einwanderung ist daran zu erinnern, daß diese seit 45 Jahren stattfindet und die Folgeprobleme früherer Einwanderungen von einer akzeptablen Lösung weit entfernt sind. […]

Green Cards für die New Economy

Eine erste Bilanz

von Johann Welsch (12/2000)

Beherrschten bis Ende 1998 die Klagen über die anhaltend hohe Massenarbeitslosigkeit und die Rede vom "Ende der Arbeit" über zwei Jahrzehnte die wissenschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen, so sind heute - trotz der rund 3,8 Millionen registrierten Arbeitslosen und einer geschätzten Arbeitsplatzlücke von rund sechs Millionen Stellen - ganz n […]

Rückkehr zum Gastarbeitermodell?

Weichenstellungen einer Einwanderungspolitik

von Dieter Oberndörfer (11/2000)

Dieter Oberndörfer ist Vorsitzender des Rates für Migration (RfM), eines bundesweiten Zusammenschlusses von mit Migration, Integration und interkultureller Begegnung im weitesten Sinne beschäftigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachdisziplinen und Forschungsrichtungen. […]

Im Mantel der Menschenrechtler

Die neue Gesellschaftsfähigkeit der Vertriebenenverbände

von Samuel Salzborn (9/2000)

Fernab von gesellschaftlicher Realität und politischer Relevanz, so scheint es oft, fristen die Vertriebenenverbände ihr Dasein. War ihr Einfluss auf innen- und außenpolitische Entwicklungen von der Gründungsphase der Bundesrepublik bis hinein in die Ära Kohl evident, so muten die Verlautbarungen des noch über zwei Mio. […]

Integration und Selbstanerkennung

von Karl D. Bredthauer (9/2000)

"Rainer Hanks leidenschaftliche Streitschrift plädiert mit Nachdruck dafür, den vielgeschmähten 'Manchester Kapitalismus' und den ungehemmten Wettbewerb zu rehabilitieren - aus moralischen wie sozialen Gründen." (Aus einer Buchankündigung des Verlags S. Fischer im Jahr 2000) […]

top