Artikel zum Thema Finanzmärkte | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Finanzmärkte

Sind die Manager ihr Geld wert?

von Rudolf Hickel (10/2004)

Über die Entwicklung der Vergütung von Managern, insbesondere in den börsennotierten Unternehmen, die in den DAX 30 aufgenommen sind, wird derzeit eine heftige Kontroverse geführt. Nachdem die Gehälter einiger Vorstandsvorsitzender bekannt geworden sind, hat der Druck seitens der Politik, der Wissenschaft und der Medien zugenommen. […]

60 Jahre Weltbank:

Armutsbekämpfung durch Neoliberalismus?

von Aram Ziai (9/2004)

Mit dem Amtsantritt von Präsident James Wolfensohn 1995 schrieb sich die Weltbank die Armutsbekämpfung wieder offensiv auf ihre Fahnen. Doch was ist bald zehn Jahre später aus diesem Vorhaben geworden? […]

Glasperlenspiel oder Ökonomie

Der Niedergang der Wirtschaftswissenschaften

von Heiner Flassbeck (9/2004)

Den meisten deutschen Zeitungen war eine scheinbar marginale Personalie eine große Schlagzeile wert: Gustav Horn, der Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), wird vom amtierenden Präsidenten des DIW, Klaus Zimmermann, gefeuert. […]

Zentralbank will in die Verfassung

von Hermannus Pfeiffer (6/2004)

Jean-Claude Trichet ist verärgert. […]

Mehr Schein als Sein: Politiker ohne Macht

von Hermannus Pfeiffer (4/2004)

Politiker überschätzen ihren Einfluss auf die Ökonomie. Anlass zu dieser Einsicht gibt aktuell Bundeskanzler Gerhard Schröder. Während seines Besuchs bei USPräsident George W. Bush im Februar äußerte sich der Kanzler wiederholt zur Geld- und Währungspolitik, nicht seiner eigenen, sondern derjenigen der Europäischen Zentralbank (EZB). […]

Mächtige Banken

von Hermannus Pfeiffer (6/2003)

Die staatliche Finanzaufsicht ruft nach staatlicher Hilfe für die Banken. Die Lage sei "sehr, sehr bedenklich", sorgt sich der Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin), Jochen Sanio: Das "deutsche Bankensystem hat die Grenze seiner Risikofähigkeit erreicht". […]

Bushs Konjunkturprogramm

von Margit Schratzenstaller (3/2003)

Die konjunkturelle Situation in den USA ist, ebenso wie die gesamte weltwirtschaftliche Lage, von rezessiven Tendenzen geprägt. Das erste 2001 von US-Präsident George W. Bush durchgesetzte Steuersenkungspaket bewirkte zwar – zusammen mit einer expansiven Geldpolitik – eine leichte Konjunkturbelebung. Die Anschläge vom 11. […]

Legaler Betrug

von Werner Rügemer (2/2003)

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind, so erzählen es uns die vereinigten Märchenerzähler seit langem, nicht nur der mächtigste, sondern auch der beste Staat der Welt. […]

Der dumme Pakt

von Arne Heise (12/2002)

Was noch vor wenigen Wochen undenkbar erschien, ist plötzlich Wirklichkeit: Der europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt wird öffentlich in Frage gestellt, ohne dass die Kritiker mit verständnislosem Achselzucken rechnen müssen. […]

Lateinamerika in der Falle

von Heiner Flassbeck (10/2002)

Das wirtschaftliche Drama in Lateinamerika nimmt kein Ende. Nach dem argentinischen Kollaps sind nun auch Brasilien, Uruguay und eine Reihe weiterer Länder stark angeschlagen. […]

Mit WorldCom in den großen Crash?

von Jörg Huffschmid (9/2002)

Im Sommer 2002 befindet sich die Welt in einer tiefen Börsenkrise. Seit ihren Höchstständen im ersten Quartal 2000 sind der amerikanische Aktienindex Dow Jones um ein Drittel, der Eurostoxx um zwei Fünftel und der deutsche DAX um über die Hälfte gefallen. […]

Berliner Dilettanten

von Martin Reeh (9/2002)

Was gilt schon die Plünderung einer Bank gegen kostenlose Flüge auf der Senator-Card der Lufthansa? […]

Unerwartete Gegenmacht

von William Pfaff (7/2002)

Alle, die glauben, dass die Veränderungen des amerikanischen Kapitalismus während der letzten zwei Jahrzehnte und die Käuflichkeit der amerikanischen Politik durch Unternehmensgelder dem Land mehr Schaden zugefügt haben als die Al-Qaida-Terroristen es jemals tun werden, können jetzt ermutigende Nachrichten vernehmen: Es gibt noch immer eine Gegenmacht- wenn sie a […]

Eurogefühle

von Rudolf Hickel (7/2002)

Nicht nur in Deutschland steht die sonst so gepriesene politikfreie Preisbildung im Kreuzfeuer der Kritik. Anlass geben die Preisaufschläge bei vielen Produkten des täglichen Bedarfs im Zuge der Umstellung von Deutscher Mark auf Euro. […]

Katzenjammer in Madrid

von Gerhard Drekonja-Kornat (7/2002)

Eine zweite Umarmung kann selten so herzlich sein wie die erste. Deswegen durfte man sich vom Madrider Gipfeltreffen im Mai 2002 zwischen der EU und Lateinamerika keine Überraschungen erwarten. Die politischen Tupfer, welche die Tagungsroutine abdriften ließen, müssen allerdings beunruhigen. Erinnern wir uns: Europa und Lateinamerika ergeben eine alte Beziehungskiste. […]

Stabilitätspakt auf der Kippe

von Herbert Schui (4/2002)

Die Länder der europäischen Währungsunion haben sich verpflichtet, mit ihren jährlichen nationalen Haushaltsdefiziten drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht zu überschreiten. […]

Raus aus der Spar-Zwangsjacke

von Arne Heise (3/2002)

Kürzlich erst titelte der "Spiegel" wieder "Schlusslicht Deutschland" und verwies auf das geringste Wirtschaftswachstum und die höchste Neuverschuldung in der Europäischen Union - was sich dann auch in der bekanntlich schlechten Arbeitsmarktbilanz niederschlägt. […]

Lehrstück am Rio de la Plata

von Heiner Flassbeck (2/2002)

Mit der Abwertung des argentinischen Peso sowie dem Aussetzen der Zinszahlungen und der Schuldentilgung ist ein Kapitel „moderner“ Wirtschaftspolitik für aufholende Länder zu Ende gegangen, das wie kaum ein anderes die ideologische und theoretische Auseinandersetzung der westlichen Welt mit den Entwicklungsländern geprägt hat. […]

Am Rande der Rezession

von Rudolf Hickel (12/2001)

Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage macht das R-Wort die Runde. Befindet sich die Gesamtwirtschaft in der Rezession? […]

Die Tobin-Steuer: machbar, wünschenswert, erfolgversprechend?

von Gerd Grözinger (12/2001)

Spätestens seit den Auseinandersetzungen von Genua ist die früher nur einigen Wirtschaftswissenschaftlern bekannte Tobin-Steuer (TS) zu einer breit diskutierten Angelegenheit geworden. […]

Die Europäische Zentralbank in der Zinsfalle

von Hermannus Pfeiffer (6/2001)

Seit Mai läuft die heiße Phase der Euro-Einführung. Wir Bürger sollen nun möglichst flott Mark und Pfennig in Euro und Cent "umtauschen". Am 5. Mai startete die Kreditwirtschaft darum auf allen Kanälen eine fetzige Werbekampagne mit "Deutschlands beliebtestem Showmaster" (O-Ton Bundesbank), nämlich Günther Jauch. […]

IWF und Weltbank unter Bush

von Jörg Goldberg (6/2001)

Die jüngsten internationalen Treffen zur Politik der multilateralen Finanzierungsagenturen, an der Spitze Internationaler Währungsfonds (IWF) und Weltbank, haben widersprüchliche Signale ausgesandt. […]

Haushaltpolitik unter Bush

von Margit Schratzenstaller (3/2001)

Der neue US-Präsident übernimmt von seinem Vorgänger ein doppelgesichtiges ökonomisches Erbe. Von finanziellen Hinterlassenschaften, wie Clinton sie nach Bush sen. Abwahl 1992 vorfand – insbesondere eine Staatsverschuldung in Rekordhöhe –, bleibt Bush jr. verschont. […]

New Economy in den USA

von Jörg Huffschmid (10/2000)

Der Konjunkturaufschwung in den USA dauert nun schon fast ein Jahrzehnt. Er setzte Ende 1991, im letzten Jahr der Amtszeit von Präsident Bush ein. Seitdem sind die Wachstumsraten des Sozialproduktes nur in zwei Jahren unter 3% gefallen, fünfmal lagen sie über 4%. […]

Was tun mit den globalisierten Kapitalmärkten?

von Margit Schratzenstaller (9/2000)

Ist es möglich oder überhaupt erforderlich, die globalisierten Kapitalmärkte zu reglementieren? Diese Frage hat eine unübersichtliche Debatte produziert, in der nicht nur Experten und Politiker aus dem In- und Ausland mitmischen, sondern zunehmend auch breite gesellschaftliche Gruppen, die sich auf unterschiedlichste Problembereiche konzentrieren. […]

Erklärung für eine demokratische Kontrolle der Finanzmärkte (Wortlaut)

Dokumente zum Zeitgeschehen (8/2000)

Namhafte Persönlichkeiten haben eine Erklärung unterzeichnet, die das "Netzwerk zur demokratischen Kontrolle der Finanzmärkte" am 31. Mai d.J. in Berlin vorlegte (Kontakt: Netzwerk zur demokratischen Kontrolle der Finanzmärkte, c/o Share e.V., Artilleriestraße 6, 27383 Verden/Aller). Wir dokumentieren den Wortlaut. D. Red. […]

Das amerikanische Leistungsbilanzdefizit

von Jörg Goldberg (7/2000)

Die amerikanische Wirtschaftspolitik gleicht derzeit einem Ritt über den Bodensee. Die letzte Rezession 1990/91 scheint ferne Vergangenheit. Seit 1992 werden positive Wachstumsraten verzeichnet, die 1998/99 sogar die 4%-Marke jährlich überschritten. […]

Die Umstrukturierung der Deutschland AG

Nach dem Scheitern der Großbankenfusion

von Hermannus Pfeiffer (5/2000)

Für die eigentliche Überraschung sorgte die Regierung. Viele rotgrüne Politiker bedauerten lauthals das Scheitern der Fusion, und auch der Bundeskanzler und sein Wirtschaftsminister Müller zeigten sich enttäuscht, dass Deutsche und Dresdner Bank nun doch nicht zusammenfinden. […]

Warum der Euro stärker ist als sein Ruf

Zehn Gründe für eine mittelfristige Aufwertung

von Rudolf Hickel (4/2000)

Als die Gemeinschaftswährung im Euroland am ersten Börsentag nach Neujahr 1999 gehandelt wurde, da schwärmte nicht nur die Fachwelt über einen Bilderbuchstart. Doch bald verpuffte die Europhorie, die gemeinsame Währung verlor gegenüber wichtigen anderen Währungen Zug um Zug an Wert. […]

Von Dolchstößen und Regenschirmen

Aus der Fabelwelt der Shareholder und Stakeholder

von Marc Fabian Erdl (4/2000)

Wenn Sie zum Experimentieren neigen, habe ich einen Vorschlag: Fragen Sie in Ihrem Bekanntenkreis, in der Ihnen zugänglichen Fachwelt oder einfach "auf der Straße" erstens, was der Begriff Shareholder und zweitens, was der Begriff Stakeholder bedeutet. […]

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