Artikel zum Thema Finanzmärkte | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Finanzmärkte

»Endstation Krise oder letzte Ausfahrt Eurobonds?«

Rede der geschäftsführenden Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, in Berlin, 23.1.2012

Good afternoon. It's a great honor for me to be here, in Germany, in this great city of Berlin. Germany plays a vital role in Europe, in the global economy, and on the global stage. There can be no resolution to the crisis without Germany, and a lack of resolution will in turn hurt Germany, the euro area's economic linchpin. […]

Die Hungermacher

von Harald Schumann (2/2012)

Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy ist gewiss nicht als Anwalt aller Mühseligen und Beladenen bekannt. Und dennoch war er der erste Staatsmann von Weltgeltung, der die schädlichen Auswirkungen der Finanzspekulationen auf den Nahrungsmittelmärkten zur Sprache brachte. […]

Europa unter deutscher Fuchtel

von Stephan Kaufmann (1/2012)

Mit den Beschlüssen des EU-Gipfels vom 8. und 9. Dezember hat Europa seine Bemühungen um die „Rettung“ seiner Kreditwürdigkeit fundamental erweitert – was die britische Regierung prompt zum Ausstieg veranlasste. Beschlossen wurden nicht mehr neue Rettungsschirme, Kredite und Auflagen für angeschlagene Euroländer. […]

Methode Merkozy: Wie Europa zu Tode gespart wird

von Herbert Schui (1/2012)

Bereits Ende 2008 fragte Nobelpreisträger Paul Krugman, aus welchem Grund die deutsche Regierung sich so hartnäckig weigert, einer gemeinschaftlichen Lösung der europäischen Schuldenkrise zuzustimmen. Wenn Deutschland eine wirksame europäische Reaktion auf die Krise verhindere, trage es maßgeblich zu einem europäischen Niedergang bei. […]

»Deutsche Macht fürchte ich weniger als deutsche Untätigkeit«

Rede des Polnischen Außenministers Radek Sikorski in Berlin, 28.11.2011 (engl. Originalfassung)

Mr President, Minister – dear Guido, Ladies and Gentlemen, […]

»Der Finanzmarkt ist außer Rand und Band«

Initiative für eine gemeinnützige, nachhaltige, europäische Ratingagentur der Deutschen Umweltstiftung, November 2011

Der Finanzmarkt ist außer Rand und Band. Wenige werden reich, viele werden ärmer. Das ist nicht fair, weshalb es Steuern für Vermögende und für Finanztransaktionen braucht. Beides wird kommen. […]

Souverän ohne Volk: Der Putsch der Märkte

von Albrecht von Lucke (12/2011)

„Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“, lautet der wohl bekannteste Satz des „furchtbaren Juristen“ Carl Schmitt.[1] Dieses fatale Diktum ist, wenn auch ironisch gebrochen, der Satz zur Lage in Europa. […]

»Wer fürchtet sich vor dem Urteil der Bürger?«

Rede des griechischen Premierministers George Papandreou vor dem griechischen Ministerrat, 3.11.2011 (engl. Übersetzung)

I have delayed somewhat because I wanted to listen to what the opposition would say.  I will refer to what they said, though I think that probably our decisions have proved to be justified.  The opposition has taken a major decision to support the package. […]

Das Brot an den Börsen: Wetten auf Hunger

von Harald Schumann (12/2011)

Das Leid ist unendlich groß. Rund eine Milliarde Menschen weltweit können sich nicht ausreichend ernähren, weil sie nicht über genügend Geld verfügen, um die benötigten Nahrungsmittel zu kaufen. Unterernährung und die dadurch verursachten Krankheiten sind in mehr als 40 Ländern der Erde noch immer die häufigste Todesursache. […]

»Es gibt Belege dafür, dass Finanzinvestoren die Rohstoffpreise beeinflussen.«

Studie der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) zum Einfluss von Spekulationen auf die Entwicklung von Rohstoffpreisen, 5.6.2011

Die Mitte des vergangenen Jahrzehnts markierte den Beginn eines steil ansteigenden Trends bei Rohstoffpreisen, der mit einer zunehmenden Volatilität einher ging. Die Preise einer großen Bandbreite von Rohstoffen erreichten nominell historische Höchststände, bevor sie im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise stark einbrachen. Nun sind sie abermals im Ansteigen begriffen. […]

»Wir werden Wege finden, die parlamentarische Mitbestimmung so zu gestalten, dass sie trotzdem auch marktkonform ist.«

Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Ministerpräsidenten der Republik Portugal, Pedro Passos Coelho, 1.9.2011

(Hinweis: Die Ausschrift des fremdsprachlichen Teils erfolgte anhand der Simultanübersetzung.)   […]

Bankenrettung als Farce

von Lucas Zeise (11/2011)

Wir sind wieder da, wo wir drei Jahre zuvor auch schon waren. Die Banken müssen abermals mit sehr viel staatlichem Geld vor dem Untergang gerettet werden. Das sagte fast beiläufig unsere sonst so sparsame Kanzlerin nach einem Besuch bei Kommissionspräsident José Manuel Barroso. […]

Die Chance der Krise: Vermögensteuer jetzt!

von Nicola Liebert (11/2011)

Ausgehend von den USA, aber inzwischen auch in Europa ist unter dem Motto „Occupy Wall Street“ endlich die dringend erforderliche Bewegung herangewachsen, die sich gegen die Macht der Banken und Finanzmärkte wehrt. […]

Das lange Leben des Neoliberalismus

von Colin Crouch (11/2011)

In England erschien 1936 ein Buch mit dem Titel „The Strange Death of Liberal England“ – sinngemäß: „Der überraschende Untergang des englischen Liberalismus“. Darin versucht der Historiker George Dangerfield zu erklären, warum es Anfang des 20. […]

Kidnapper hinterm Bankschalter

von Uli Gellermann (11/2011)

Bei Kidnapping weiß jeder, was er zu tun hat: Er ruft die Polizei, den Staatsanwalt, die Gerichte – kurz: den ganzen Staatsapparat. Schließlich ist Eile ist geboten und Verbrechen sollten sich nicht lohnen, sondern bestraft werden. […]

»Die wichtigste Bewegung der Welt«

Rede der Journalistin Naomi Klein auf der Occupy-Wall-Street-Aktion, 6.10.2011

Ich liebe Euch. […]

»Das Tempo darf nicht von den Langsamsten vorgegeben werden«

Rede des EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso zur Lage der Union, 28.9.2011

Sehr geehrter Herr Präsident, Meine Damen und Herren, Sehr geehrter Herr Minister, […]

»Der Deutsche Bundestag darf seine Budgetverantwortung nicht unbestimmt auf andere Akteure übertragen«

Urteil des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm, 7.9.2011

Leitsätze zum Urteil des Zweiten Senats vom 7. September 2011 - 2 BvR 987/10 - - 2 BvR 1485/10 - - 2 BvR 1099/10 - 1. […]

Nach der Rettung ist vor der Rettung

Europa in der Krisenschleife

von Rudolf Hickel (9/2011)

Euro-Krise und kein Ende: Noch am 21. Juli dieses Jahres schien der Krisengipfel in Brüssel die Rettung Griechenlands auf den Wege gebracht zu haben, indem er den bereits gewährten 110 Mrd. Euro nochmals 109 Mrd. hinzufügte. Darüber hinaus wurden erstmalig die privaten Gläubiger (Banken und Versicherungen) in das Schuldenmanagement einbezogen. […]

»Wer rettet am Ende die Retter?«

Rede des Bundespräsidenten Christian Wulff zur 4. Tagung der Wirtschaftsnobelpreisträger, 24.8.2011

Ihnen allen ein herzliches Willkommen in Lindau am Bodensee! Zu Beginn ein herzlicher Dank an Sie, Gräfin Bernadotte, Herr Prof. Schürer und an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung. […]

»Der Euro ist das Fundament unseres wirtschaftlichen Erfolgs und das Symbol für die politische Einigung unseres Kontinents«

Gemeinsamer Deutsch-Französischer Brief an EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, 17.8.2011

Sehr geehrter Herr Präsident!   […]

Ein Marshallplan für Südeuropa

von Dierk Hirschel und Klaus Busch (8/2011)

Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und Kollegen können kurz durchatmen: Giorgos Papandreou hat sein neues Sparpaket durch das griechische Parlament gebracht. Noch ist Athen also nicht pleite, denn Griechenland bekommt jetzt einen zweiten, 120 Mrd. Euro schweren Notkredit. […]

Ratingagenturen: Die dunkle Macht?

von Wieslaw Jurczenko (8/2011)

Um die europäische Schuldenkrise zu bewältigen, spannen die Regierungen der Eurozone derzeit einen Schutzschirm nach dem anderen auf – allerdings ohne langfristige Erfolge zu erzielen. Im Gegenteil, längst hat die Politik die Kontrolle über das Geschehen auf den Finanzmärkten verloren. […]

Wie demokratisch ist die EU?

Die Krise der Europäischen Union im Licht einer Konstitutionalisierung des Völkerrechts

von Jürgen Habermas (8/2011)

In der Debatte über Auswege aus der aktuellen Banken-, Schulden- und Währungskrise geraten jene Argumente aus dem Blick, die daran erinnern, dass Europa ein politisches Projekt ist. […]

»Too Big to Fail?«

Stellungnahme der Nichtregierungsorganisation Weed zur Regulierung systemisch wichtiger Finanzinstitutionen, 28.6.2011

»Griechenland ist an einem kritischen Punkt angelangt«

Rede des ständigen Vertreters des IWF in Athen, Bob Traa, 7.6.2011

Greece has come to a critical point. The country faces an important choice between continuing with the bold reform program to build a modern and competitive economy that provides growth and jobs; or, in the face of the difficult headwinds, to allow the pace of reform to slow. […]

World improvement reloaded

Why being on the Left means being progressive

von Robert Misik

Many people have lost the belief that the world can be put on a better track. Since the Enlightenment, people or groups of people – political parties, revolutionaries, subversives, utopians or reformers – have tried again and again, but often not much good has come of it. In this respect, we are once bitten, twice shy. […]

Banking regulation? Malfunction!

von Lucas Zeise

Two years have passed since the outbreak of the property and financial crisis, yet there has been no progress in the regulation of the banking and financial sectors. Worse still, a serious start has not even been made. This diagnosis doesn't only go for Germany. It applies equally to the US, the European Union, and at the level of international regulation. […]

»Risiken sind unabsehbar geworden«

Berliner Erklärung der Familienunternehmen zur Krise des Euro, 27.6.2011

Die Bundesregierung hat mit ihrer Euro-Rettungsschirm-Politik einen verhängnisvollen Weg eingeschlagen. Die Politik trägt die Verantwortung, dass die mit Einführung des Euros beschlossene Obergrenze für die Staatsschulden nicht eingehalten wurde. […]

Portugal im Würgegriff

von Michael R. Krätke (6/2011)

Derweil sich ganz Europa voller Sorge über seinen Dauerpatienten Griechenland beugt, gerät ein anderes Land fast aus dem Blick: Portugal, das älteste europäische Imperium und der erste europäische Nationalstaat, ist als drittes Euroland unter dem Rettungsschirm gelandet. […]

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