Artikel zum Thema Afrika | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Afrika

Afrikanische Regressionen

von Henning Melber (10/2002)

Wie man sich irren kann: Die Machtübernahme Mugabes, ohne sowjetische Patronage, diene genau besehen der Sicherung britischer Interessen, meinte der mit deren Wahrung beauftragte Chef-Unterhändler und Außenminister Lord Carrington im letzten Stadium der Dekolonisierungsverhandlungen, als Ende der 70er Jahre aus Rhodesien Simbabwe entstand. […]

Der Sudan nach Machakos

von Wolfgang Heinrich (9/2002)

Am 20. Juli 2002 unterzeichneten die sudanesische Regierung und die südsudanesische Guerilla Sudan People's Liberation Movement/Army (SPLM/A) nach fünfwöchigen Verhandlungen das nach dem kenianischen Verhandlungsort benannte Machakos-Protokoll. […]

Tunesien: Diktatur im Musterland

von Werner Ruf (7/2002)

Wie Recht hatte doch der tunesische Innenminister, als er bei der Bekanntgabe des offiziellen Ergebnisses der Volksabstimmung über die Verfassungsreform feststellte, dass dieses "niemanden überrascht" habe: Die Wahlbeteiligung lag bei 95,59% - und 99,52% der Bürgerinnen und Bürger hatten den von Staatspräsident Zine Al-Abidine Ben Ali vorgeschlagene […]

Afrika sucht seine Strategie

von Henning Melber (4/2002)

Die deutsche Entwicklungs- und Afrikapolitik entschlummerte zu Beginn der rot-grünen Regierungskoalition zumindest hinsichtlich eines öffentlichen Diskurses sanft - sehr zum Unmut jener, die sich vom grünen Element der neuen Allianz gerade auch in diesen Bereichen Alternativen versprochen hatten. […]

Somalia im Visier der Anti-Terror-Allianz.

Hintergründe des Staatszerfalls

von Jutta Bakonyi (2/2002)

Sechs Jahre nach dem Scheitern der UN-Intervention in Somalia gerät das ostafrikanische Land erneut in den Blickpunkt der internationalen Öffentlichkeit. Es gilt als möglicher Rückzugs- und Operationsraum für internationale Terroristen und steht neben dem Irak, dem Jemen und dem Sudan weit oben auf der Liste der amerikanischen Kriegszielplanung. […]

Mephisto auf Versöhnungskurs?

Libysche Außenpolitik unter Gaddafi

von Birgit E. Jagusch (12/2001)

Seit den Attentaten vom 11. September 2001 in den USA scheinen die Grundfesten der Weltordnung nachhaltig erschüttert. Der westlichen Welt wird schmerzhaft bewußt, wie groß die Unkenntnis über die tatsächlichen Vorgänge in der arabischen Welt ist und welch katastrophale Folgen dies haben kann. […]

Die politische Krise Marokkos

von Abdeslam Maghraoui (10/2001)

Als König Mohammed VI. im Juli 1999 seinem Vater Hassan II. auf den Thron folgte, wurde er schnell zu einer Symbolfigur für die Hoffnung auf ein demokratisches Marokko. Er bleibt jedoch - trotz einiger Anzeichen für eine Abwendung vom autokratischen Regierungsstil seines Vaters - den Zwängen des autoritären Systems, das er erbte, unterworfen. […]

Gründungsakte der Afrikanischen Union.

Förmlich beschlossen auf dem OAU-Gipfel in Lusaka vom 9. bis 11. Juli 2001 (Auszüge)

Dokumente zum Zeitgeschehen (9/2001)

Am 9. September 1999 beschlossen die Mitglieder der seit 1963 bestehenden "Organisation der Afrikanischen Einheit" (OAU) auf ihrer Konferenz in Sirte (Libyen) einer Anregung Muammar al Gaddafis folgend die Auflösung der OAU in einer neu zu gründenden "Afrikanischen Union" (AU). […]

Algerischer Staatszerfall

von Werner Ruf (8/2001)

"Ihr könnt uns nicht töten, wir sind schon tot", stand auf einem riesigen Transparent bei einer der großen Massendemonstrationen in Tizi Ouzou, der Hauptstadt der Kabylei. […]

Kongo nach Kabila sen.

von Henning Melber (3/2001)

"Was soll ich denn sagen? Wenn ich seinen Tod bejubelte, wäre das undiplomatisch. Wenn ich ihn bedauerte, wäre es scheinheilig." So der Kommentar eines ungenannten Ministers aus einem afrikanischen Staat, der an dem zweitägigen Franko-Afrikanischen Gipfeltreffen zu "Afrika und Globalisierung" in Yaounde am 18. und 19. Januar 2001 teilnahm. […]

Afrika in Schubladen

von Gerhard Hauck, Henning Melber und Reinhart Kößler (2/2001)

Afrika ist an den Rand des weltpolitischen Interesses gerückt. Nach dem formalen Ende der Apartheid lassen sich die Skandale leichter verdrängen. Stellvertreterkriege sind von kaum durchschaubaren Kämpfen diverser Kriegsherren um Diamantenfelder abgelöst worden. […]

Staatszerfall in Westafrika

von Dominic Johnson (1/2001)

Die Grenze zwischen Demokratie und Barbarei ist zuweilen fließend. Jahrzehntelang galt die Elfenbeinküste, mächtigstes Land des frankophonen Westafrika, als Hort des Friedens und der Stabilität. […]

Der Anfang vom Ende der Zanukratie

Robert Mugabe und die Krise in Zimbabwe

von Wolf-Christian Paes (8/2000)

Es war einmal ein Land in Afrika, dessen jahrzehntelanger Kampf gegen die Herrschaft einer kleinen weißen Oberschicht am Verhandlungstisch gewonnen wurde. Ein Land, dessen neue politische Führung in freien und demokratischen Wahlen gewählt wurde und dessen Verfassung als Vorbild für den gesamten Kontinent galt. […]

Afrikanische Aporien im Zeitalter der Globalisierung

von Dominic Johnson (5/2000)

Im Büro der deutsch-nigerianischen Handelskammer in Lagos hängt eine Landkarte von Afrika, auf der die deutschen Handelsvertretungen auf dem Kontinent verzeichnet sind. Das arabische Nordafrika ist dreimal vertreten, hinzu kommen Südafrika und eben Nigeria. Das ganze restliche Afrika: Fehlanzeige. […]

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