Neue Fifa, alte Machenschaften | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Neue Fifa, alte Machenschaften

<span class="fcredit">Foto: <a href="http://en.kremlin.ru/events/president/news/57401" target="_blank">kremlin.ru</a></span> Foto: kremlin.ru

von Niccolo Schmitter

Es war ein Ereignis in typischer Fifa-Manier. Am 5. Juni entschied der Kongress des mächtigen Fußballweltverbandes in Paris über seinen neuen Vorsitzenden. Einziger Bewerber war Amtsinhaber Gianni Infantino. Doch offenbar fürchtete der insbesondere in Europa sehr umstrittene Schweizer, eine hohe Zahl an Gegenstimmen werde seine Legitimität schwächen. Also ließ er vor der Abstimmung eine Satzungsänderung beschließen, wonach fortan eine Wahl per simpler Akklamation erlaubt ist. Der Vorgang hatte allerdings einen ungesühnten Schönheitsfehler: Infantino brach die Regeln des Verbandes.

(aus: »Blätter« 7/2019, Seite 37-40)
Themen: Sport, Korruption und Wirtschaft

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