Höcke in der Mitte | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Höcke in der Mitte

imago images / IPON Foto: imago images / IPON

von Jan Kursko

Was war das wieder für ein Schauspiel, am Tag nach der Thüringen-Wahl: Befragt nach seiner skandalösen Rede vom Januar 2017, in der Björn Höcke das Holocaust-Mahnmal in Berlin als „Mahnmal der Schande“ bezeichnet und eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ gefordert hatte, gab sich der Vorreiter des rechtsradikalen Flügels schwer zerknirscht. Ja, seine Dresdener Rede sei „kolossal in die Hose gegangen“. Allerdings sei es auch eine „Bierzeltrede“ gewesen, bei der er sich „etwas im Ton vergriffen“ habe.

(aus: »Blätter« 12/2019, Seite 78-78)
Themen: Rechtsradikalismus, Rassismus und Parteien

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