Hellsicht in Zeiten des Umbruchs | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Hellsicht in Zeiten des Umbruchs

dtv Foto: dtv

von Christopher Resch

Sie sind nicht zu beneiden, die Experten, die Inhaber hoher internationaler Posten, die weißen Männer des Westens. Sozialisiert im Kalten Krieg, müssen sie miterleben, wie das Bündnis zwischen Europa und den USA wankt, das Systemdenken zerbricht, der Grund ihres Handelns ins Schwanken gerät. Das ist die These, die Charlotte Wiedemann in ihrem Buch „Der lange Abschied von der weißen Dominanz“ aufstellt. Und natürlich betrifft sie nicht nur Politikerinnen und Politiker, sondern uns alle. Wir brauchen Utopien, schreibt sie, denn: Wie die Zukunft aussieht und wer sie gestaltet, müsse global neu ausgehandelt werden, unter Zuhilfenahme von Wissen und Werten auch außerhalb des weißen Westens.

(aus: »Blätter« 12/2019, Seite 121-123)
Themen: Globalisierung und Kultur

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