Wertschöpfung statt Wertabschöpfung: Für eine Ökonomie der Hoffnung | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Wertschöpfung statt Wertabschöpfung: Für eine Ökonomie der Hoffnung

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von Mariana Mazzucato

Die weltweite Finanzkrise, die 2008 begann und deren Nachwirkungen wir noch auf Jahre hinaus spüren werden, hat überall zu Kritik am modernen kapitalistischen System geführt: Es sei zu „spekulativ“; es belohne Rent-Seeking anstelle wahrer Wertschöpfung und es habe das ungezügelte Wachstum des Finanzsektors zugelassen. All das habe dazu geführt, dass der spekulative Austausch von Finanzanlagen lukrativer ist als die Investitionen, die zu neuen Sachgütern und Arbeitsplätzen führen. Debatten über nicht nachhaltiges Wachstum sind vernehmlicher geworden, und man sorgt sich dabei nicht nur um die Wachstumsrate an sich, sondern auch um die Richtung, die sie nimmt.

(aus: »Blätter« 8/2019, Seite 89-99)
Themen: Wirtschaft, Armut und Reichtum und Kapitalismus

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