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Afrikanische Wahlautokratien

von Patrick Hönig

In weiten Teilen Afrikas entzünden sich an Wahlen nicht nur politische Debatten über Kandidaten und Programme, sondern zunehmend auch gewalttätige Auseinandersetzungen um die Verteilung von Ressourcen. Besonders in der strukturschwachen Region der Großen Seen hat sich zuletzt gezeigt, dass Wahlen weniger dazu dienen, Regierungen demokratisch zu legitimieren als sie vielmehr machtpolitisch abzusichern. Die Präsidentialdemokratien in Uganda, Ruanda, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) liefern beredte Beispiele für das, was man Wahlautokratien nennt, eine Regierungsform, die autoritäre Machtausübung mit der Wahrung demokratischer Formen verbindet.

(aus: »Blätter« 6/2016, Seite 29-32)
Themen: Afrika, Demokratie und Entwicklungspolitik

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