Erdogans Zweifrontenkrieg | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Erdogans Zweifrontenkrieg

von Nuray Atmaca

Seit dem 24. Juli fliegt die türkische Armee Luftangriffe auf Stützpunkte der PKK im nordirakischen Kandil sowie gegen Ziele des IS im Norden Syriens. Damit verfolgen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und seine Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt (AKP) sowohl innen- als auch außenpolitische Interessen. Zum einen können die militärischen Angriffe nicht losgelöst von der derzeitigen geopolitischen Lage in Syrien betrachtet werden. Und zum anderen macht die türkische Offensive mehr als deutlich, dass die Regierung in Ankara eine Konsolidierung der kurdischen Bewegung als bedrohlich für den eigenen Machterhalt ansieht.

(aus: »Blätter« 9/2015, Seite 17-20)
Themen: Naher & Mittlerer Osten, Fundamentalismus und Krieg und Frieden

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