Händewaschen mit Wojtyla | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Händewaschen mit Wojtyla

von Otto Köhler

Als Paulus noch Saulus war, nämlich ein böser Jude, der Christen piesackte, und nicht - wie ihn die "Welt" kürzlich unter Berufung auf ihre apokryphe Redaktionsbibel avancierte - "der römische Offizier Saulus", da begegnete ihm auf der Straße nach Damaskus der liebe Gott in Gestalt des Sohnes. Nicht einfach so, sondern in einem gewaltigen Auftritt. Es donnerte und blitzte. Saulus ging mit seinen Gefährten zu Boden. Und er schlug - das ist, wie wir noch erfahren werden, in solchen Situationen üblich - mutmaßlich die Hände vor dem Gesicht zusammen.

(aus: »Blätter« 6/2001, Seite 673-676)
Themen: Religion und Krieg und Frieden

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