Beiträge von Daniel Leisegang | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Beiträge von Daniel Leisegang

Wikileaks: Macht und Verantwortung

Wikileaks definiert sich als „Open-Source-Nachrichtendienst“. Der Ausdruck „Wiki“ ist dabei an die Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia angelehnt; der Begriff „Leak“ bezeichnet im Englischen eine undichte Stelle. Der Name ist Programm: Jeder kann Wikileaks geheime Informationen übergeben. […]

Häuserkampf mit Google

Googles Ankündigung, den neuen Dienst Street View bereits bis zum Ende dieses Jahres auch hierzulande einzuführen, entzündete eine hitzige Debatte um den Schutz der Privatsphäre. […]

Elena: Die neue Volkszählung

„Weniger Bürokratie, mehr Effizienz“ verspricht das Bundeswirtschaftsministerium vollmundig in seinem Faltblatt, mit dem es für den zu Jahresbeginn eingeführten Elektronischen Entgeltnachweis, kurz: Elena, wirbt. […]

Die Zukunft des Wissens

Google Books, Open Access und die Informationsgesellschaft von morgen

Als Johannes Gutenberg vor gut 500 Jahren die beweglichen Lettern erfand, löste er damit eine mediale und kulturelle Revolution aus. Seine Neuentwicklung vereinfachte entscheidend den mechanischen Buchdruck und legte den Grundstein für die industrielle Massenproduktion von Büchern. Zugleich ermöglichte sie damit erstmals in der Geschichte die exakte Reproduktion von Wissen. […]

Der Präsident hat immer Recht

Für David Frost ging es um alles oder nichts, als er 1977 den ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon interviewte. Nicht nur seine Karriere stand auf dem Spiel. Frost verschuldete sich sogar erheblich und übernahm große Teile der Produktionskosten, weil kein TV-Sender glaubte, dass der britische Talkmaster Nixon gewachsen sein könnte. […]

Internetzensur: Missbrauch des Missbrauchs

Die Freiheit des Internet lebt davon, dass es den Nutzern schrankenlose Vernetzung und unkontrollierten Austausch von Daten erlaubt. Allerdings werden online nicht nur E-Mails, Musiktitel oder Urlaubsfotos weitergegeben. Auch zahlreiche digitale Filme und Fotos, die Kindesmissbrauch dokumentieren, wechseln im Netz den Besitzer. […]

Private Realitäten

25 Jahre Privatfernsehen – gibt es da tatsächlich etwas zu feiern? Sollen wir dankbar sein, dass Dieter Bohlen vermeintliche Supertalente knechtet oder Dirk Bach im Pseudo-Dschungel abgehalfterten C-Promis Känguru-Penis-Colada serviert? Die Einführung von RTL und SAT.1 im Jahr 1984 wird auch heute noch als der Beginn eines neuen Medienzeitalters gefeiert. […]

Die gefloppte Kritik

Dies war ein Verriss, mit dem Filmfans vermutlich nicht gerechnet hatten: Mit Schaum vor dem Mund prangerte Josef Schnelle, langjähriger Vorsitzender des „Verbandes der deutschen Filmkritik“, Mitte August in der „Berliner Zeitung“ den „stärker werdenden Einfluss der Blogs auf die traditionell eher akademische amerikanische Filmkritik“ an. […]

Helden des Ascheplatzes

Es gibt zwei unterschiedliche Welten des Fußballsports: Auf der einen Seite jagen – wie dieser Tage während der Europameisterschaft – millionenschwere Profis überlebensgroß auf Bildschirmen dem Ball hinterher, Sponsoren werden vor grünem Rasen eingeblendet, die Bannerwerbung rotiert, dahinter das tosende Meer zehntausender Zuschauer. […]

Das Google-Imperium

Auf StudiVZ machen Studenten neben ihrem Stundenplan nicht nur die Fotos der letzten Party, sondern auch ihre sexuellen Vorlieben publik. In der Online-Gemeinschaft für Geschäftskontakte, Xing, veröffentlichen Mitglieder ihre Arbeitgeber und ihren kompletten Lebenslauf. […]

Der Ausverkauf politischer Öffentlichkeit

Für erhebliche Aufregung in der deutschen Medienlandschaft sorgte jüngst die Ankündigung mehrerer Inhaberfamilien der „Süddeutschen Zeitung“, ihre Anteile veräußern zu wollen. Zwei Gesellschafter, die Südwestdeutsche Medienholding und die Familie Friedmann, versuchen bislang noch, den Verkauf abzuwenden. Sie befürchten, dass Finanzinvestoren in das Verlagsgeschäft einsteigen könnten. […]

Das Wort zum Freitag

Auch für das deutsche Fernsehen gilt: Im Anfang war das Wort. Immerhin darf das „Wort zum Sonntag“ beanspruchen, gleich nach der „Tagesschau“ die zweitälteste Sendung des deutschen Fernsehens zu sein. […]

Die Ausweitung der Konsumzone

Nichts ist derzeit angesagter als das „Zweite Leben“. In den vergangenen Wochen schien es keine Zeitung zu geben, die nicht begeistert über die neue virtuelle Welt berichtet hätte. […]

Sonntagsplage

Man weiß nicht, ob man lachen oder sich die Haare raufen soll: Sabine Christiansen erhält für „ihre Verdienste um den politischen Journalismus und ihren journalistischen Werdegang“ den Deutschen Fachjournalisten-Preis.Nach der Goldenen Kamera, dem Bambi, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bundesverdienstkreuz nun auch das noch.Im Gegensatz zur über alle Maßen unkritischen Fragepraxis der so geehrten S […]

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